Pressemeldungen

08.11.2017
Flüchtling beginnt Ausbildung beim Stadtwerk am See

Gemeinsam mit sechs weiteren Auszubildenden hat ein Flüchtling aus Afghanistan seine Ausbildung beim Stadtwerk am See gestartet. Den Beruf des Anlagenmechanikers und seine Überlinger Stadtwerk-Kollegen hat er zuvor in einer neunmonatigen Einstiegsqualifizierung kennengelernt.

Im Dezember 2016 hatte Jawid Kohistani mit seiner Einstiegsqualifizierung beim Stadtwerk am See begonnen. Über neun Monate begleitete er das Überlinger Stadtwerk-Team bei der Arbeit und konnte so den Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers richtig kennenlernen. Jetzt ist er einer von sieben neuen Auszubildenden. „Herr Kohistani war immer sehr engagiert und hat sich super in unser Team integriert“, lobt Olaf Schwarz, Personalchef des Stadtwerks am See. „Deshalb möchten wir ihn jetzt bei uns im Unternehmen zum Anlagenmechaniker ausbilden“, freut sich Schwarz.

Gemeinsam mit 200 weiteren Unternehmen aus dem Bundesgebiet engagiert sich das Stadtwerk am See im Rahmen des Netzwerks „Wir zusammen“ für Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Deutschland leben. So bietet das Stadtwerk immer wieder einwöchige Praktika an, in denen schulpflichtige Geflüchtete in die Ausbildungsberufe „Elektroniker für Betriebstechnik“ und „Anlagenmechaniker“ reinschnuppern können. Darüber hinaus bietet der Energieversorger Geflüchteten die Möglichkeit, über eine mehrmonatige Einstiegsqualifizierung diese beiden Ausbildungsberufe besser kennenzulernen. So werden diese an eine darauf anschließende Ausbildung herangeführt.

„Wir sind hier in der Bodenseeregion zu Hause und übernehmen soziale Verantwortung für unsere Heimat“, betont Stadtwerk-Chef Alexander-Florian Bürkle. Dazu gehöre auch, Flüchtlinge in der Region zu integrieren und ihnen eine Perspektive zu bieten. „Praktika und Ausbildungsangebote sind ein sehr guter Weg zur Integration“, so Bürkle.

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„Wir zusammen“ bündelt die Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft zu einem Netzwerk, dessen Mitglieder sich dauerhaft dem Thema Integration widmen und dieses vorantreiben. Dazu führen die teilnehmenden Unternehmen eigenständige Integrationsprojekte durch und untermauern diese mit verbindlichen Patenschaften. Als gemeinsame Plattform dient die Website www.wir-zusammen.de.


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