Pressemeldungen

14.11.2017
Stadtwerk setzt auf e-mobile Lösungen

Das Stadtwerk am See bietet inzwischen eine ganze Reihe e-mobiler Angebote und Lösungen an – und ist selbst zunehmend e-mobil unterwegs. Geschäftsführer sieht das Stadtwerk als Teil einer e-mobilen Vorzeigeregion am Bodensee.

„Wir sind Profis bei Ökostrom und Mobilität – sonnenklar, dass wir erster Ansprechpartner bei E-Mobilität in der Region sind“, verkündet Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer des Stadtwerks am See, selbstbewusst. Das Stadtwerk startete bereits 2010 mit einer Förderung für E-Bikes und E-Roller sowie eigenen Pedelecs. Inzwischen ist es zum Komplett-Dienstleister für Privatleute, Unternehmen und Kommunen rund um das Thema geworden – und selber auch zunehmend e-mobil unterwegs.

Ein wesentlicher Schritt zur e-mobilen Region ist der Bau von Ladesäulen. Hier hat das Stadtwerk vorgelegt: In den sechs Stadtwerk-Parkhäusern in Überlingen und Friedrichshafen stehen bereits heute 14 Ladepunkte, mit Neubau und Sanierung weiterer Parkhäuser kommen weitere hinzu. Dazu kommen rund 60 Ladepunkte aus dem Projekt „Emma“ – E-Mobilität mit Anschluss –, die das Stadtwerk betreibt. Und zudem baut das Stadtwerk für Großkunden Ladesäulen, zum Beispiel auf Mitarbeiter- und Besucherparkplätzen. In Friedrichshafen hat das Stadtwerk inzwischen rund 50 Ladepunkte im Auftrag großer Unternehmen fertiggestellt oder in Bearbeitung – ein Service für umweltbewusste Besucher und Mitarbeiter.

Fazit: „Die Ladesäulendichte ist in unserer Region vergleichbar mit einer Großstadt“, macht Vertriebschef Erik Dittrich klar.

SWSee Elektromobilität
Bieten e-mobile Lösungen für alle an: Stadtwerk am See-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle (links) und Vertriebsleiter Erik Dittrich.

Daneben sind es aber auch immer mehr Haushalte, die Ladesäulen – meist so genannte Wallboxen in der Garage – nachfragen. Denn E-Auto-Besitzer brauchen leistungsfähige Lademöglichkeiten daheim. „Die Steckdose ist da keine Alternative, weil die Ladezeiten viel zu lang sind“, berichtet Dittrich. Diese Boxen zu bauen und anzuschließen ist das eine. „Wir arbeiten gerade daran, dass unsere Kunden zukünftig ihre Wallbox mit einer Solaranlage, einem Speicher und einem Ökostromtarif intelligent verknüpfen können“, so Dittrich. „Hier investieren wir in eine umweltfreundliche Zukunft und gehen in finanzielle Vorleistung. Allerdings sind Speicher derzeit noch sehr teuer und wenig leistungsfähig. Deswegen muss noch mehr in die Forschung und Entwicklung von Speicherlösungen investiert werden. Hier brauchen wir die Unterstützung der Politik“, so Dittrich weiter.  

E-Mobilität muss aber – zumindest in Friedrichshafen – nicht heißen, ein eigenes E-Auto zu besitzen. Das kann man sich auch kurzfristig für einzelne Fahrten mieten. Dazu hat das Stadtwerk am See gemeinsam mit dem Stadtverkehr Friedrichshafen, den Friedrichshafener Hochschulen und der Stadt das Projekt CampusMobil gestartet: Studenten und Mitarbeiter können E-Autos nutzen, auch für Einwegfahrten. Abgerechnet wird im Viertelstundentakt. Bürkle sieht darin „einen ausbaubaren Baustein für eine e-mobile Region“

Dabei geht das Stadtwerk am See mit gutem Beispiel voran: Bereits neun eigene Autos sind im Dauereinsatz. So sind zum Beispiel die Zählerableser, die viel fahren, elektrisch unterwegs. Gerade Kurzstrecken verursachen sonst überdurchschnittlich viel Abgase, die man so vermeide, heißt es beim Stadtwerk.


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