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23.05.2019
Stadtwerk am See stellt sich neu auf

„Den Menschen mit cleveren Lösungen das Leben leichter machen“ – so fasst Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle die Strategie des Stadtwerks am See zusammen. 2018 habe sich das Stadtwerk „zum Zukunftsunternehmen weiterentwickelt“ – und dabei ein erfolgreiches Jahr gehabt, resümiert der Stadtwerk-Chef. Ein sichtbares Zeichen für das „neue“ Stadtwerk: das 2018 eröffnete Kundenzentrum in Friedrichshafen, mit dem das Stadtwerk den Nerv der Kunden getroffen habe.

„Kein Unternehmen ist so nah an den Menschen wie wir – und keines bietet so viele ökologische Services rund um das Leben an“, stellt Bürkle fest. Nahwärme-Lösungen in der Nordstadt Friedrichshafen und im Ortszentrum von Heiligenberg, E-Mobilität in der gesamten Region, Windenergie oder auch die Bürgerbeteiligung mit attraktiven Zinsen: „Wir haben 2018 für Mensch und Natur mehr innovative und ökologische Ideen umgesetzt als je zuvor“, sagt Bürkle. Folgerichtig habe das Stadtwerk den Innovationspreis des Verbandes kommunaler Unternehmen verliehen bekommen – „und zwar nicht nur für ein Projekt, sondern für vier“, wie Bürkle betont.

Alexander-Florian Bürkle


Beispiel Elektromobilität: Hier hat das Stadtwerk rund 30 Ladepunkte neu gebaut, teils in eigenen Parkhäusern, teils im Auftrag von Industrie und Kommunen. Doch das Service-Angebot umfasst auch die Ladebox in der Garage, die Photovoltaikanlage auf dem Dach, den Stromspeicher im Keller und den passenden Ökostromtarif mit Lademöglichkeit an rund 2.500 Säulen in ganz Deutschland. „Wir denken aus Kundensicht und machen den Menschen das Leben einfacher“, stellt Bürkle fest. Zusätzlich berät das Stadtwerk Kommunen mit Konzepten zu E-Mobilität.

Wirtschaftlich war 2018 für das Stadtwerk ein gutes Jahr: Mit einem vorläufigen Jahresergebnis von 8,7 Mio Euro liegt der Überschuss besser als erwartet. „Unser Geschäft verändert sich, der reine Verkauf von Strom und Gas verliert an Bedeutung“, begründet Bürkle den Rückgang: „Wir stellen uns neu auf zu einem Rundum-Dienstleister in Sachen Energie, Telekommunikation und Mobilität. Wir haben bei diesen Themen enorm viel Erfahrung und know-how, das unsere Kunden nutzen können.“ Das Stadtwerk hat neben seinen Energiethemen auch die Verantwortung für die Stadtverkehre in Friedrichshafen und Überlingen, die Bodensee-Oberschwaben-Bahn und den Katamaran. „Auch hier entwickeln wir die Systeme weiter und machen damit den Menschen das Leben einfacher“, stellt Bürkle fest.

Zum Beispiel bei der Telekommunikation: Hier hat die Stadtwerk-Tochter TeleData inzwischen 570 Kilometer Glasfasernetz in der Region. In den letzten Jahren wurden Frickingen und Heiligenberg an „Gas und Glas“ angeschlossen – Erdgas und schnelles Internet also. Zusätzlich wollen Stadtwerk und TeleData noch mehr günstige Kombiprodukte anbieten. „Das kriegen Sie nur von uns, das bietet Ihnen sonst keiner“, stellt Bürkle fest. „Damit führen wir die Region in die Zukunft und machen den Menschen das Leben einfacher.“

Überhaupt: „Wir haben so viele Services im Angebot, und die meisten Leute kennen nur einen Bruchteil davon.“ Förderprogramme für E-Mobilität, smart home für mehr Sicherheit und Energiesparen zuhause, der Verkauf von trendigen Rollern und E-Scootern bis hin zur Geldanlage – das Stadtwerk müsse noch mehr bekannt machen, was Kunden alles dort bekommen können. „Gerade das Thema ‚intelligente Haussteuerung‘ ist ein Dreh- und Angelpunkt – hier können wir den Kunden Vieles anbieten und unsere Stärken voll ausspielen.“

Das gilt auch für Geschäftskunden: Von der eigenen Wärmeversorgung über Energiemonitoring bis zum Bau kompletter Stromanlagen – auch hier gibt es eine Vielzahl spezialisierter Angebote. Bürkle: „Damit sparen wir den Unternehmen Geld und halten ihnen den Rücken frei für ihr eigentliches Geschäft.“ Ebenso bei Kommunen, wo das Stadtwerk unter anderem Baugebiete erschließt, Straßenbeleuchtung übernimmt oder die gesamte Wasserversorgung betreut.

Daraus lässt sich noch mehr machen, ist Bürkle überzeugt – und nennt als Beispiel die Nebenkostenabrechnung für die Wohnungswirtschaft. „Wir sind Spezialisten für Abrechnung und weiten das nun aus. Die Wohnungswirtschaft ist ohnehin schon ein wichtiger Partner für uns“, so Bürkle. Auch hier möchte das Stadtwerk noch mehr als bisher Lösungen anbieten.

Das Vertrauen der Kunden in das Stadtwerk ist das wichtigste Pfund, mit dem das Unternehmen arbeiten kann, sagt Bürkle. „Wir haben die Erfahrung, wir haben die Kompetenz, und das Wichtigste: Wir sind damit in der Region vor Ort.“ Damit habe das Stadtwerk das entscheidende Plus.


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