Pressemeldungen

20.07.2020
Gemeinsam für mehr Artenvielfalt in Friedrichshafen

In Kooperation mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt Friedrichshafen setzt sich das Stadtwerk am See für mehr Artenvielfalt ein. Rund um drei Friedrichshafener Wasserhochbehälter sprießen Wildblumenfelder mannshoch und bieten Insekten Nahrung, Schutz und ein Zuhause – auf rund 6.000 m².

Seit zwei Jahren gehen das Amt für Stadtplanung und Umwelt Friedrichshafen und das Stadtwerk am See gemeinsame Wege in Sachen „städtische Artenvielfalt“. Eigens zusammengestellte Blühmischungen wie die „Häfler-Mischung“ können nach dem Ausfüllen eines Förderantrags von jedem – egal ob für den heimischen Garten oder als Gewerbe – kostenlos bei der Umweltabteilung der Stadt abholt werden. Um die Einsaat und Pflege der Wildblumen kümmert sich jeder Abholer anschließend selbst.  

Stadtwerk am See setzt sich für mehr Artenvielfalt ein.
(v.l.n.r.) Alexander Belard, Wassermeister STADTWERK AM SEE; Naomi Barker, Amt für Stadtplanung und Umwelt Friedrichshafen; Florian Vollmer, Maschinenring Tettnang.

„Heimische Blumen sind wichtig, weil sie Nahrungsgrundlage für unsere Tierarten sind. Der momentane Rückgang dieser Pflanzen bedeutet auch ein Verlust heimischer Tierarten“, erklärt Naomi Barker vom Amt für Stadtplanung und Umwelt die Beweggründe hinter der Initiative. „Umso schöner, dass wir als regionaler Energieversorger unseren Teil hier beitragen können“, fügt Alexander Belard, Wassermeister beim Stadtwerk, hinzu. 

Etwas „Pflege“ bedarf es aber selbst bei Wildblumen: Zwei- bis dreimal im Jahr muss gemäht werden, um eine Nährstoffanreicherung zu verhindern. „Wir sind froh, mit dem Maschinenring Tettnang einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, der sich um die artgerechte Pflege der Grünflächen kümmert“, zieht Belard abschließend Fazit.

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Am Förderprogramm „städtische Artenvielfalt“ können Privatpersonen ebenso wie Gewerbetreibende teilnehmen. Infos unter förderprogramme.friedrichshafen.de

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